Josef Beil

Jahrgang 1959, Studium der Rechtswissenschaften, verheiratet, zwei Kinder
Beruf (familienkonform siehe oben) oder Berufung, Herz oder Verantwortung (in der Beziehung), Angestellter oder Unternehmer, um nur die großen persönlichen Weggabelungen mit den bedeutenden Entscheidungen zu benennen. Entscheidungen haben mein Leben begleitet und mich – je älter ich wurde – umso mehr fasziniert.
Die Idee von Gesetzmäßigkeiten, die Patentrezepte erst möglich machen, hat mich lange in den Bann gezogen. Zum einen, weil ich als Sanierer, Berater und Investor über viele Jahre Menschen– und Unternehmensschicksale teilen und auch selbst erleiden durfte. Wieder und wieder habe ich nach der Logik und nach der Lösung in krisenhaften Situationen und bei schwierigen Entscheidungsprozessen gesucht. Zum anderen fühlte sich der Forscher und Entdecker in mir angesprochen, der etwas Einmaliges und einen originären Beitrag zu einem viel diskutierten Problem leisten wollte. Herausgekommen sind nun (nur?) meine Entscheidungskarten!
Der Historiker Arnold Toynbee mit seinem Erklärungsmodell der „optimalen Herausforderung“, die Entwicklungspsychologie mit dem Begriff der „optimalen Frustration“, die Erkenntnis auch aus der Quantenphysik, dass es kein „richtig oder falsch“ gibt, all dies hat mich geprägt und gleichzeitig herausgefordert. Herausgefordert – auch – meinem „siebten“ Sinn zu vertrauen, denn irgendwie war mir über viele Jahre hinweg klar, dass diese Modelle, Begriffe eine Verbindung haben. Nur in eine Form bekam ich sie nicht.
Schließlich begegnete mir Wolfram Jokisch mit seinen Sinn-ier Karten und ich hatte die Form gefunden, mit der wir systematisch, den Zufall einladend, unter Einbeziehung aller Sinne und Nutzung des vorhandenen Wissens und der verborgenen Weisheit gute Entscheidungen hervorbringen können. Kein neues Patentrezept, aber ein wirkungsvolles Instrumentarium und ein weiser Begleiter. Viel Spaß dabei!
Ihr Josef Beil




